Gedenktafel in der Innenstadt erinnert an NS-Opfer

 

Eine schwarze Tafel erinnert seit gestern an eines der größten Außenlager des KZ Neuengamme mitten in der Hamburger City.

Die Hansestadt wolle sich ihrem belastenden Erbe stellen, sagte Kultur-Staatsrat Nikolas Hill (CDU) bei der Gedenkfeier. Schließlich sei der Arbeitseinsatz im Auftrag der Bauverwaltung geschehen.

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Im Kriegsjahr 1944/45 wurden im Bürogebäude in der Spaldingstraße 160 in Hammerbrook innerhalb von sieben Monaten rund 800 Männer umgebracht.

Die meisten Häftlinge wurden gezwungen, in Hammerbrook, Rothenburgsort und dem Freihafen Schutt von zerstörten kriegswichtigen Gebäuden wegzuräumen und Baumaterialien für die Instandsetzung heranzuschleppen. Eingesetzt wurden sie unter anderem bei der Reichsbahn, in der Billbrauerei, dem Telegrafenamt, aber auch bei der Suche nach Bomben-Blindgängern.