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Willkommen in der RothenBurg, Vierländer Damm 3a

Die RothenBurg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Hamburger Wochenblatt

Im Keller der „RothenBurg“ ist unter anderem die offene Schnitzgruppe zuhause Foto: C. Möller

Schnitzer, Sportler und Migranten treffen sich in der „RothenBurg“

Von Christa Möller
Rothenburgsort
Besonders reichlich ist Hamburg nicht mit Burgen und Schlössern gesegnet – aber es gibt die „RothenBurg“ am Vierländer Damm 3a, das einstige Gemeindehaus der Sankt Thomas-Kirche, in dem der Trägerverein „Stadtteilräume Rothenburgsort“ im Mai 2008 das Stadtteilzentrum „RothenBurg“ eröffnete. Hier treffen sich Senioren zur Gymnastik, Tischtennisspieler, eine orientalische Bauchtanzgruppe, stadtteilpolitische Gremien. Es gibt das Frauenfrühstück, Alphabetisierungskurse, die interkulturellen „Elbmütter“,. Der vom Verein renovierte „Burgsaal“ kann für Familienfeiern gemietet werden, das „Wohnzimmer“ ist Café-Lounge. Donnerstags gibt es die Sozialberatung – auch auf Englisch und Spanisch.

Kunstwerke aus Holz


20 Mitglieder hat der Verein, der die Räume von der Kirche mietet und den Garten nutzen darf. Unterstützt wird er bereits im sechsten Jahr durch den Hamburger Senat - nur so lässt sich die Stadtteilarbeit finanzieren. Im Keller der „RothenBurg“ sind die Holzwürmer zu Hause. Keine Angst, das ist nicht wörtlich zu nehmen: Peter Behrendt, 71, leitet die Holzwerkstatt, in der zweimal wöchentlich an Kunstwerken gearbeitet wird. Ein besonderes hat er selbst geschaffen: An dem Modell der benachbarten Sankt Thomas-Kirche – mit Schlitz für Geldspenden – hat er über ein Jahr gearbeitet. Das kunstvoll beleuchtete Bauwerk entstand auf Anregung von Pastorin Cornelia Blum. Dafür hat Behrendt Buchen- und Pappel-Sperrholz verwendet. Jetzt steht das Modell der nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg wieder aufgebauten Kirche als Dauerleihgabe vor Ort, zur Freude des gelernten Elektromaschinenbauers, der im Jugendschutz bei der Polizei tätig war, auch gern Modellflugzeuge baut und seit 30 Jahren im Stadtteil wohnt. Zwei Euro müssen die Teilnehmer der Holzwerkstatt pro Abend bezahlen, auch das Material mitbringen. Dafür stehen ihnen Elektrowerkzeuge zur Verfügung – von der Kreissäge bis zur Hobel- und der Drechselbank. Gruppenleiter Karl-Heinz Ratt, 72, aus Wilhelmsburg arbeitet gerade an einem Mönch. Bis ein Teil fertig ist, vergehen Wochen oder Monate, je nach Größe. Wahre Kunststücke von der Kuckucksuhr übers bearbeitete Strandgut, vom Familienwappen und die 50 Zentimeter große Madonna bis zur mehrteiligen Krippe hat der gebürtige Österreicher im Laufe der Zeit geschaffen, manches auch innerhalb der Familie verschenkt, aber nie etwas verkauft.
Hauptsächlich verwenden die Rothenburgsorter Schnitzer abgelagertes Lindenholz. Ratt: „Das ist verhältnismäßig leicht zu schnitzen und reißt dann nicht mehr. Man muss dreidimensional denken können. Wenn Sie den Klotz vor sich haben, müssen Sie die fertige Figur sehen.“ Was fertig ist, wird meist noch gebeizt, lasiert oder mit Bienenwachs bearbeitet.

Weitere Infos bei Peter Behrendt, t 0179 – 515 93 36, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dringend gesucht wird ein technisch begabter Ehrenamtler für die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt www.dierothenburg.de
Im Keller der „RothenBurg“ ist unter anderem die offene Schnitzgruppe zuhause Foto: C. Möller
Peter Behrendt mit seiner Sankt Thomas-Kirche Foto: C. Möller
Karl-Heinz Ratt schnitzt an einer Mönchsfigur Foto: C. Möller

 

 

 

13. Dezember 2014

Ausstellung unserer Holzwerkstatt in der Kirche St. Thomas am 13.12.2015

29. November 2014

Unser Burgsaal wurde für ein paar Stunden zur Backstube - ein wahrhaft süßes Vergnügen!

 

Es wurde gebastelt und gelesen

Allen Beteiligten - GANZ SPEZIELL ARMIN !!! - herzlichen Dank

 

 

 

 

 

 

 

Aussagen der Künstlerin finden Sie, wenn Sie "hier" klicken.

 

 

 

 

 

Willkommen

 

HERZLICH WILLKOMMEN

im Stadtteilzentrum

Die RothenBurg

Vierländer Damm 3 a

 

 

 

 

 

Sie sind herzlich eingeladen, sich über die Aktivitäten zu informieren

 

 

   

Chronologie zur Entstehung der RothenBurg

1997-2006 Vorgeschichte

Planungen für ein Stadtteilhaus in Rothenburgsort wurden bereits seit der Aufnahme des Stadtteils in das Programm der sozialen Stadtteilentwicklung 1997 im Zusammenhang mit der Neubebauung des Marktplatzes verfolgt. Mit der Nicht-Realisierung des Neubauvorhabens Rothenburgsorter Marktplatz scheiterte auch gleichzeitig die Realisierung eines immer wieder geforderten sozialen und kulturellen Stadtteiltreffs.

2007 Konzeptentwicklung - Vereinsgründung - Verhandlungen

Die Vereinsgründung sowie das vorgelegte Konzept mit konkreten Programmen und geplanten Angeboten hat den Bezirk Hamburg-Mitte überzeugt, so dass aus bezirklichen Restmitteln  eine kleine investive Summe für Umbauarbeiten finanziert wurde und zunächst für 4-5 Jahre der Verstetigungsphase der aktiven Stadt, die jährlichen Mietkosten bezirklich sichergestellt werden konnten.


2008 Umbau - Renovierung - erste Angebote und Veranstaltungen

Von Januar bis April 2008 wurden kleinere Umbauarbeiten und der Einbau von Lärmschutzmaßnahmen durchgeführt. Die gesamten Ausräum- und Entsorgungsarbeiten sowie ein kompletter Neuanstrich des Saales, der Werkstatt, des Maschinenraumes und des Stadtteilwohnzimmers und dessen Einrichtung wurde ehrenamtlich durch Mitglieder des Vereins Stadtteilräume Rothenburgsort e.V. geleistet. Am 30.Mai 2008 konnte das neue Stadtteilzentrum mit dem Bezirksamtsleiter und ca.150 Rothenburgsortern feierlich eröffnet werden.